A-
A+

Österreich im Blick der Örok

Der ÖROK-Atlas enthält eine umfassende Anzahl an Kartendarstellungen, Grafiken und weiterführenden raumbezogenen Informationen über Österreich. Die im ÖROK-Atlas enthaltenen Informationen sind frei zugänglich und kostenlos abrufbar. Gemeinsam mit dem Raumordnungsbericht bildet der ÖROK-Atlas das Raumbeobachtungssystem der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK). Dieses hat zum Ziel, möglichst vielfältige Grundlagen und Informationen für räumliche Analysen bereitzustellen.

Das Grundgerüst des ÖROK-Atlas bildet ein ausgewähltes Set an Indikatoren. Die aus diesen Indikatoren erstellten Karten, Grafiken und Illustrationen können über verschiedene Zugänge angesteuert werden:

Mehr…

Räumliches Monitoring der ÖROK – Hintergrund und Elemente

Mit dem Beschuss des Österreichischen Raumentwicklungskonzeptes 2011, dem „ÖREK 2011“, wurde auf Ebene der Österreichischen Raumordnungskonferenz („ÖROK“) die Implementierung eines Begleit- und Raumbeobachtungssystems vereinbart. Die Umsetzung des ÖREK 2011 - die auf inhaltlicher Ebene im Rahmen von ÖREK-Partnerschaften erfolgt - soll dabei unterstützt werden durch ein

  • Prozessmonitoring, bei dem der Austausch zur räumlichen Entwicklung in Österreich angeregt werden soll. Dabei wird der Schwerpunkt auf Elemente einer qualitativen Raumbeobachtung (Interpretation von Daten, Diskussion von Entwicklungen etc.) sowie die Vernetzung und den Wissensaustausch zwischen Akteur/-innen der Verwaltung, Praxis und Wissenschaft gelegt. Für das Prozessmonitoring stehen verschiedene Formate wie „ÖREK-Impulstreffen“ (Großveranstaltungen zu verschiedenen Themen und Schwerpunkten) oder „ÖREK-Netzwerktreffen“ (Fokus-Workshops mit ausgewählten Akteur/-innen) zur Verfügung.
  • ÖROK-Raumbeobachtungssystem (inhaltliches Monitoring), mit dem eine fundierte Daten- und Wissensbasis aufgebaut werden soll. Das Rückgrat dafür bilden der neue „ÖROK-Atlas“ sowie der „Raumordnungsbericht“ („ROB“) der ÖROK.

Das ÖROK-Raumbeobachtungssystem

Ziel des ÖROK-Raumbeobachtungssystems ist es, eine fundierte Daten- und Wissensbasis aufzubauen, die die Analyse räumlicher Entwicklungen sowie das Abschätzen des zukünftigen Handlungsbedarfs ermöglicht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Indikatoren, die zur Beschreibung, Analyse und Abschätzung räumlicher Entwicklungen wesentlich sind.

  • Den Kern des ÖROK-Raumbeobachtungssystems bildet ein raumbezogenes Indikatorenset, das in einer ÖROK-Projektarbeitsgruppe entwickelt und in den ÖROK-Gremien beschlossen wurde. Das inhaltliche Konzept sowie die Gesamtliste der Indikatoren können in der Mediathek des ÖROK-Atlas abgerufen werden („Räumliches Beobachtungssystem für Österreich“, Indikatorenliste).
  • Das Indikatorenset bildet das inhaltliche Gerüst des neuen „ÖROK-Atlas“. Im ÖROK-Atlas werden die vereinbarten Indikatoren vorgehalten, in regelmäßigen Abständen aktualisiert und grafisch (Karten, Diagramme) sowie textlich dargestellt. Alle Informationen sind online, kostenfrei und ohne weitere Registrierung unter www.oerok-atlas.at abrufbar. Mit dem Start des ÖROK-Atlas im Jahr 2014 werden etwa 30 Indikatoren implementiert, in einer nächsten Ausbaustufe wird eine Aufstockung auf rund 50 Indikatoren angepeilt. Je Indikator stehen im Schnitt etwa 5-6 Darstellungen (Karten, Diagramme,…) zur Verfügung. Die im ÖROK-Atlas enthaltenen Informationen können über drei verschiedene Zugänge (inhaltliche Säulen des ÖREK 2011, Themen der Raumentwicklung, Indexsuche) abgerufen werden.
  • Ergänzt wird das ÖROK-Raumbeobachtungssystem durch den Raumordnungsbericht der ÖROK, kurz „ROB“. Bei der Erstellung des Raumordnungsberichts soll auf den ÖROK-Atlas zurückgegriffen und auf Basis der zur Verfügung stehenden Indikatoren vertiefte räumliche Analysen und entsprechende Interpretationen verfasst werden. Der Raumordnungsbericht wird alle drei Jahre in der ÖROK-Schriftenreihe publiziert.
  • Die Diskussion und Auseinandersetzung zu den Inhalten soll im Rahmen des oben dargestellten „Prozessmonitorings“ geführt werden.

Die Entwicklung und Fortführung des ÖROK-Raumbeobachtungssystems erfolgt im Auftrag der inhaltlich zuständigen ÖROK-Gremien in Zusammenarbeit der AG „Raumbeobachtung“, der Universität Wien (Kartographie), dem ÖIR Projekthaus und der ÖROK-Geschäftsstelle.

Der ÖROK-Atlas NEU

Der ÖROK-Atlas wurde im Zuge des Aufbaus eines ÖROK-Raumbeobachtungssystems auf neue Beine gestellt. Ziel ist es dabei, ein konsistentes Raumbeobachtungssystems aufzubauen, mithilfe dessen

  • räumliche Entwicklungen analysiert und
  • der zukünftige Handlungsbedarf besser abgeschätzt werden können.

ÖROK-Atlas NEU - wesentlichste Neuerungen

Der ÖROK-Atlas ist ein wesentlicher Teil des ÖROK-Raumbeobachtungssystems. Das ÖROK-Raumbeobachtungssystem verfolgt das Ziel, eine fundierte Daten- und Wissensbasis aufzubauen, das die die Analyse räumlicher Entwicklungen sowie das Abschätzen des zukünftigen Handlungsbedarfs ermöglicht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Indikatoren, die zur Beschreibung, Analyse und Abschätzung räumlicher Entwicklungen wesentlich sind.

Der neue ÖROK-Atlas stellt den Träger dieses Raumbeobachtungssystems dar: Im ÖROK-Atlas werden die in der ÖROK vereinbarten Indikatoren vorgehalten, in regelmäßigen Abständen aktualisiert und grafisch sowie textlich dargestellt:

  • Das System startet mit ca. 30 Indikatoren; in einer nächsten Stufe soll es 50 Indikatoren enthalten.
  • Zu jedem Indikator stehen vielfältige Informationen zur Verfügung: Pro Indikator können im Schnitt 5-6 Karten, Diagramme, Grafiken sowie vertiefende Texte abgerufen werden.
  • Der Tradition des ÖROK-Atlas folgend werden die Indikatoren für Gesamtösterreich, möglichst auf den Ebenen der Gemeinden, politischen Bezirke und Bundesländer dargestellt.
  • Die Informationen zu jedem der Indikatoren können über drei verschiedene Zugänge abgerufen werden:
    • Säulen des ÖREK 2011: Hier erfolgt der Zugang zu den Indikatoren über die vier Säulen des Österreichischen Raumentwicklungskonzeptes „ÖREK 2011“. Die Säulen „Regionale und nationale Wettbewerbsfähigkeit“, „Gesellschaftliche Vielfalt und Solidarität“, „Klimawandel, Anpassung und Ressourceneffizienz“ sowie „Kooperative und effiziente Handlungsstrukturen“ bilden das Hauptgliederungselement des ÖREK 2011. Wird dieser Zugang gewählt, werden jene Indikatoren aufgerufen, die die räumlichen Entwicklungen in diesen Säulen beschreiben.
    • Themen der Raumentwicklung: Der Zugang zu den Inhalten kann auch über die sieben wesentlichen Themen der Raumentwicklung erfolgen: „Bevölkerung und Haushalte“, „Energie und Umwelt“, „Flächeninanspruchnahme und Siedlungsentwicklung“, „Mobilität und Erreichbarkeit“, „Standortattraktivität und Lebensstandard“, „Versorgungsqualität sowie „Wirtschaft (Niveau), Struktur, Verflechtung“.
    • Indikatorenindex: Die Indikatoren können auch direkt über eine Indexsuche, die verschiedene Filtermöglichkeiten aufweist, aufgerufen werden.
  • Allgemeine ergänzende Informationen zum Raumbeobachtungssystem befinden sich in einer multimedialen „Mediathek“.
  • Alle angebotenen Informationen sind online, kostenfrei und ohne weitere Registrierung unter www.oerok-atlas.at abrufbar.

Die Entwicklung und Fortführung des ÖROK-Raumbeobachtungssystems erfolgt im Auftrag der inhaltlich zuständigen ÖROK-Gremien in Zusammenarbeit der AG „Raumbeobachtung“, der Universität Wien (Kartographie), dem ÖIR Projekthaus und der ÖROK-Geschäftsstelle.