Die Erreichbarkeit ist ein zentraler Standortfaktor und spielt eine entscheidende Rolle für die räumliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung von Regionen. Regional bestehen erhebliche Unterschiede, die maßgeblich durch die Topografie geprägt sind. Regionale Zentren können von vielen schneller erreicht werden als überregionale Zentren. Neben der Anbindung an zentrale Orte wurde auch die Erreichbarkeit von Bildungseinrichtungen analysiert, wobei deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Schultypen sichtbar werden. Gerade für Pendler:innen bleibt der motorisierte Individualverkehr das dominierende Verkehrsmittel, insbesondere in Regionen mit geringer Abdeckung durch den öffentlichen Verkehr. Der öffentliche Verkehr wird genutzt, wo er kompetitiv ist, jedoch stellt die letzte Meile – also die Anbindung zwischen Haltestelle und Zielort – weiterhin eine Herausforderung dar. Die zugrundeliegende Erreichbarkeitsanalyse wurde im September 2024 veröffentlicht.